State of the Art(s) – LICHTENBERG

STATE OF THE ART(S) – LICHTENBERG ist ein Ereignis aus dem Fachhandel für Ereignisse und wird gefördert vom Bezirksamt Lichtenberg von Berlin und aus Mitteln des Projektetats “Draußenstadt”

Damit wir in Ruhe Weihnachten feiern können?

Wie Musiker*innen in Lichtenberg mit den Lockdowns und der Debatte über den Stellenwert von Kultur umgehen. Ein filmischer Bericht im November/Dezember 2020.

Filmische Portraits von Musiker*innen. Dezember 2020. Lockdown Edition.

Liv Solveig Wagner

orchestraler Pop

gefilmt in der Fleischerei Lichtenberg (alte Konsum-Fleischerei)

Hung Manh Le & Hoa Phuong Tran

Musiklehrer*innen für vietnamesische Musik

gefilmt in der Schostakowitsch Musikschule Lichtenberg

Fannie Wilkens

Deutschsprachiger Pop

gefilmt im Valicon Studio, Hohenschönhausen

YNT

Elektro-Trio

gefilmt in ihrem Übungsraum in der Pfarrstraße

Katrin Hübner

Chorleiterin, Lichtenberger Kammerchor „Piekfeine Töne“

gefilmt auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde

Mau Mushi

Elektro-Rap

gefilmt im Fennpfuhl-Park

A Panda Do Sol

Brasil-Pop

gefilmt im NadaNadi Studio und im Obersee-Park

Ostberlin Androgyn

Hiphop

gefilmt in der Parkaue und im Homestudio

Damit wir in Ruhe Weihnachten feiern können?

Wie Musiker*innen in Lichtenberg mit den Lockdowns und der Debatte über den Stellenwert von Kultur umgehen. Ein filmischer Bericht im November/Dezember 2020.

Wie geht es den Musikerinnen und Musikern in Lichtenberg? Acht Monate nach dem ersten Lockdown und mitten im zweiten? Nach einem kurzem Sommer der Lockerungen und erster Möglichkeiten für Konzerte und DJ-Sets sind sie nun wieder zur Untätigkeit verpflichtet und haben keine Möglichkeiten, mit ihrem kreativen Beruf ihren Lebensunterhalt zu gestalten. Kulturveranstaltungen sind nicht erlaubt und die Proben-Situation in größeren Gruppen ist schwierig bis unmöglich.

Für viele Kreative und die große Zahl derer, die im organisatorischen und technischen Bereich arbeiten, um Konzerte, Kulturveranstaltungen oder Partys zu ermöglichen, verlängert sich der Lockdown und damit die Zeit, in der sie ihren Beruf nicht ausüben können, um weitere Wochen, vielleicht sogar um Monate. Begründet wurde dieser zweite Lockdown im November von Seiten der Bundespolitik immer wieder mit der Aussicht auf ein ungestörtes Weihnachtsfest. Kulturveranstaltungen wurden im Sinne des Gesundheitsschutzes pauschal abgesagt und es wurde immer wieder betont, dass Kultur- und Veranstaltungswirtschaft pausieren müsse, damit „die Wirtschaft“ weiterlaufen könne. Wie reagieren die Kreativen auf diese Argumente?

Bringt der angekündigte Impfstoff eine Besserung und damit neue Hoffnung? Wie fühlt man sich, wenn auf Bundes-Ebene entschieden wird, dass Veranstaltungen ein verzichtbarer Luxus sind im Angesicht der Pandemie? Was macht der On-Off-Modus ihres Berufslebens mit den Menschen? Kann geprobt werden? Trifft man die Menschen, mit denen man vor der Krise intensive Momente auf der Bühne geteilt hat? Und wenn ja: wie fühlt es sich an? Welche Songs sind in den letzten Monaten entstanden und wie geht man mit der Existenzangst um, wenn man den eigenen Beruf nicht ausüben kann?

In acht filmischen Kurz-Portraits werden die Künstler*innen vorgestellt und kommen zu Wort. In Interviews äußern sie ihre Gedanken, beschreiben ihre Gefühle. Ein live gespielter Song beschließt das Gespräch und gibt einen Eindruck von der Kunst der Interviewten. Die Gespräche und Songs werden an markanten Orten des Bezirks aufgezeichnet.

Diese kurzformatigen Videos werden an den letzten acht Tagen vor Weihnachten (vom 16. bis 23. Dezember) jeweils um 20 Uhr abends als Internet-Premiere veröffentlicht.

Dreharbeiten State of the Art(s) - Lichtenberg

 

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