Modeselektor ft. Tommy Cash, Frank Zander, Gudrun Gut, Mine, die Green Music Initiative und die #unteilbar Initiative, sowie die queere Berliner Kulturinstitution SchwuZ gehen am 5. November bei den listen to Berlin: Awards miteinander ins Rennen um eine Auszeichnung. Der szenenahe Musikpreis wird zum vierten Mal und als Auftakt zur Most Wanted: Music Convention (6. – 7. November) im Berliner Kesselhaus verliehen. Der Preis will ein Zeichen setzen für neue künstlerische Impulse, nachhaltige Visionen, freies Denken, Haltung & Zivilcourage innerhalb der Musikwelt und für langjähriges Engagement für Berlin als Musikstadt.

Berlin, 10. Oktober 2019 – Die Shortlist bildet ein breites Spektrum der Berliner Musik- und Kulturszene ab: Ausgezeichnet werden in insgesamt neun Kategorien herausragende künstlerische Leistungen, nachhaltiges und zukunftsweisendes Engagement, Haltung und Zivilcourage, impulsgebendes musikjournalistisches Engagement, das innovativste Musikvideo, der beste Song des Jahres aus Berlin und die ausdrucksstärkste Marketing-Idee. Die Gewinner werden im Rahmen eines feierlichen Festakts am 5. November im Berliner Kesselhaus bekannt gegeben. Christoph Schrag, Moderator der Newcomer-Sendung „Unsigned“ bei Radio Fritz und Helen Fares, die den Hip Hop-Podcast „Deine Homegirls“ produziert und moderiert und Aktivistin für LGBTQI-, Frauenrechte und Geflüchtete ist, moderieren den Abend.

Eine 12-köpfige Jury aus Berliner Musikunternehmen wählte Favorit*innen

Die 12-köpfige Jury ist besetzt mit Anne Haffmanns (Domino Records), Olaf Kretschmar (Berlin Music Commission), Jeannine Koch (re:publica)  Tom Kurth (Native Instruments), AC Coppens (THE MARKETING CATALYSTS), Beatrice Roesner-Schuhknecht (Berliner Sparkasse), Jana Rahmlow (Berlin Music Commission), Matthias Jung (Landesmusikakademie / Most Wanted: Music), Nina Lütjens (Stiftung Zukunft Berlin), Peter Hayo (GET PHYSICAL MUSIC), Staab (R.O.T.) sowie Stephan Hengst (Most Wanted: Music) und wählte aus allen Vorschlägen pro Kategorie ihre drei Favorit*innen aus. Die Shortlist ist ab sofort online einsehbar unter: listen-to-berlin-award.de.

Preise für Nachhaltigkeit und Haltung in der Musikwirtschaft

Da Nachhaltigkeit in Zeiten von präsenter werdenden Klimaveränderungen auch in der Musikbranche eine immer stärkere Rolle spielt, wird erstmals auch ein Preis für Nachhaltigkeit bei den listen to berlin: Awards verliehen. Nominiert sind Jacob Bilabel und die Green Music Initiative, die internationale Nachhaltigkeitsinitative in der Musik- und Entertainmentbranche, die Max-Schmeling-Halle, die ihr Veranstaltungsmanagement konsequent auf Nachhaltigkeit umgestellt hat und sogar 15 Schafe auf ihrem Dach als natürliche Rasenmäher einsetzte, sowie das Projekt Clubtopia des BUND, das sich für klimafreundlicheres Nachtleben in den Berliner Clubs einsetzt. Auch bei der Most Wanted: Music Convention spielt das Thema Nachhaltigkeit dieses Jahr sowohl im Programm als auch bei der Organisation eine zentrale Rolle.

Für den Rolf Budde Preis für Haltung in der Musikwirtschaft ziehen die #unteilbar Initiative, die sich für eine offene, demokratische und freie Gesellschaft stark macht, der Verein Handiclapped Berlin, der sich seit 10 Jahren für eine Teilhabe an der Musikszene von Menschen mit Behinderung engagiert, sowie der Sänger Frank Zander, der seit 25 Jahren Weihnachtsessen für Wohnungslose in Berlin organisiert, ins Rennen.

Die listen to berlin: Awards werden präsentiert von der Berliner Sparkasse und sind eine Veranstaltung der Berlin Music Commission im Auftrag des Landes Berlin. Sie werden unterstützt von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, durchgeführt im Rahmen der Berliner Landesinitiative “Projekt Zukunft” und mit Mitteln aus den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Die Schirmherrschaft hat der Kultursenator und Bürgermeister der Stadt Berlin Dr. Klaus Lederer inne.

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Anna Jakisch
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