Das House of Music eröffnet auf dem legendären Berliner R.A.W.-Gelände

In der historischen Radsatzdreherei auf dem R.A.W.-Gelände, einer der ältesten Industriehallen Berlins, eröffnet im April das House of Music. Mit der einzigartigen Kombination aus Livemusik, Bildung, Beratung und Unternehmen, entsteht ein neuer Hub für die Berliner Musikszene und Kreativwirtschaft. Das Angebot reicht von modernen Proberäumen (noisy Rooms), über Workshops und Meetups (Music Pool Berlin) bis hin zu international ausgerichteten Musikstudiengängen (BIMM Institute Berlin).

Ein neues Zentrum für Berlins Musikwelt

Im April 2019 eröffnet im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ein neues Zentrum für Musik auf 4.316 qm Nutzfläche. Das Angebot des House of Music umfasst künftig alles, was Musiker*innen und Bands brauchen: schallisolierte Proberäume, manche davon sogar als Popup-Tonstudio konzipiert, eine kleine Livebühne für etwa 200 Besucher*innen, ein umfassendes Aus- und Weiterbildungsangebot für Musiker*innen und viele weitere Berufsgruppen der Musikbranche, Räume für Workshops, Seminare und Meetups sowie den hauseigenen House of Music Späti, der Berliner Kiezkultur in das neue alte Gebäude bringt. Neben privaten und öffentlich geförderten Bildungsträgern ziehen Wirtschaftsunternehmen aus dem Musikumfeld in das Haus – darunter Management-, Beratungs-, Veranstaltungs- und Medienagenturen sowie Hersteller von Musik-Equipment. Der Community-Gedanke und das Interesse an fruchtbaren Synergien vereint die Gewerke. Ermöglicht wird diese Kollaboration trotz der Lautstärke, die von Livemusik ausgeht, durch modernste Schallisolationsverfahren in den Studios, bei denen der renommierte Raumakustiker Willsingh Wilson mitwirkte, der u. a. das Schallerlebnis in der Deutschen Oper Berlin gestaltete.

Gemeinwohlorientierter Ansatz

Das Berliner Unternehmen noisy Musicworld bereichert das House of Music mit fünf seiner Units: die noisy Rooms (23 komfortable Proberäume), noisy Academy (Schule für elektronische Musik), noisy Roads (Tourbusvermietung), noisy Live (Agentur für Musik Events) und die Musikschule Jam School. „Im Zentrum von Berlin wird es für Musikerinnen und Musiker immer schwieriger, Studios zum Proben zu finden. Mit dem House of Music möchten wir der Stadt wieder mehr Raum für Musik geben“, so noisy-Geschäftsführer Christian Rüsenberg. Das Unternehmen handelt gemeinwohlorientiert und wird alle Gewinne der nächsten fünf Jahre in günstige Proberaummieten, tariforientierte Mitarbeiterlöhne sowie soziale Projekte umlegen / investieren. „Wir freuen uns besonders, dass wir Service und Infrastruktur am neuen Standort deutlich verbessern, aber die Preise auf sozialverträglichem Niveau halten können. Auf dem R.A.W.-Gelände haben wir eine neue Heimat und langfristige Zukunft gefunden.“

Internationale Musikstudiengänge

Das British and Irish Modern Music Institute (BIMM Institute Berlin) erweitert das neue Netzwerk als zweiter großer Mieter: Im House of Music bietet das BIMM Institute Berlin eine Reihe von Vollzeitstudiengängen an, die von der University of Sussex validiert sind. Die Abschlüsse sind in verschiedenen Disziplinen erhältlich, darunter Gitarre, Bass, Schlagzeug, Gesang, Songwriting, Musikbusiness und Musikproduktion. Künftig bietet das BIMM Institute Berlin seinen Student*innen hauseigene, professionelle Bühnen, eigene Tonstudios und Produktionssuiten, in denen Musik in höchster Qualität aufgenommen, komponiert, produziert und bearbeitet werden kann. „Wir freuen uns riesig, in das neue House of Music und damit auf Berlins beliebtes R.A.W.-Gelände zu ziehen, eine der kreativsten Ecken von ganz Berlin,“ so BIMM Direktorin Vaseema Hamilton. „Wir verdoppeln unsere Räumlichkeiten und damit die Möglichkeiten und die Kreativität!“

Eine Community aus der Szene für die Szene

Als weiterer Bildungsanbieter, gemeinnützige Beratungsstelle und Netzwerk zieht Music Pool Berlin ein. „Getreu unserem Motto ‘aus der Szene für die Szene’ freuen wir uns darauf, das Haus der Musik zusammen mit unserer Community zu bespielen. Als zentrale öffentlich geförderte Anlaufstelle für die Berliner Musikschaffenden bieten wir dort kostenlose Beratung, Workshops zu wichtigen Themen wie Musik-Förderung, GEMA oder Promotion sowie öffentliche Community Events, wie unser populäres Artist Meetup.“, sagt Kirsten Grebasch, Projektmanagerin von Music Pool Berlin. Bereits in der Warschauer Straße arbeitete das Netzwerk in enger Nachbarschaft mit dem UK-Marktführer BIMM und der noisy Musicworld zusammen. Ein weiterer Mieter ist u. a. MOD Devices, die digital-analoge Pedalboards für Gitarren in Berlin produzieren. Insgesamt ist im House of Music eine faire und soziale Mischung aus wirtschaftsstarken und szenenahen Mieter*innen vorgesehen.

Die Transformation einer der ältesten Industriehallen Berlins

Neues Leben für eine von Berlins ältesten Industriehallen: Als die Kurth Immobilien Gruppe die historische Radsatzdreherei im Jahr 2015 erwarb, entstand gemeinsam mit noisy Musicworld die Idee für den Umbau zum House of Music. 2017 begann der Umbau des verfallenen Industriegebäudes auf dem 1867 eröffneten R.A.W.-Gelände unter Erhalt der historischen Materie, jedoch nach modernen Energieeffizienzstandards. Das House of Music verfügt u. a. über eine Photovoltaik-Anlage und einen Regenwasserspeicher. „Mit dem Ausbau der Radsatzdreherei zum House of Music entsteht viel Platz für Berlins Musikszene, für praxisorientierte Musikausbildung und für die Musikwirtschaft. Wir versprechen uns nachhaltige Synergien und einen Mehrwert für die gesamte Branche!“, sagt Christian Rüsenberg.

Weitere Informationen unter: www.houseofmusic.berlin und www.raw-gelaende.de

 

Weitere Presseinformationen:

Anna Jakisch
buero doering – Fachhandel für Ereignisse
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aj@buero-doering.de

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