BIMM Institute Hamburg zieht in den Bunker an der Feldstraße

Auf 250 Quadratmetern entstehen neue Seminar- und Proberäume | Open Day am 24. März informiert über Studienangebote im In- und Ausland | Die Bewerbungsphase läuft

Nach langer Suche hat das BIMM Institute Hamburg seinen optimalen Standort in der Nähe von Reeperbahn und Schanzenviertel gefunden: Im Oktober 2018 eröffnet das britische und irische Institut für moderne Musik eine Dependance im historischen Bunker an der Feldstraße. Die Ansiedelung einer der größten europäischen Musik-Bildungseinrichtungen im Bunker unterstreicht dessen Stellung als wichtiger Dreh- und Angelpunkt der Musikszene im Zentrum von Hamburg und St. Pauli. Während Berlin eine wichtige Station für Kreative ist, wird Hamburg aufgrund seiner ausgeprägten Festival- und Club-Landschaft immer deutlicher das Zentrum der Musikwirtschaft. Über das Angebot von Auslandstrimestern in Großbritannien können sich Studierende am BIMM Institute Hamburg künftig gleich in zwei der wichtigsten Musikmärkte Europas ein Netzwerk aufbauen.

Vom Flakturm zur Musik- und Medienimmobilie: Bot der Bunker noch im Sommer 1943 insgesamt 25.000 Hamburgern und Hamburgerinnen Schutz vor Bomben, nahm der NDR bereits 1952 von dort seinen Sendebetrieb auf. Ein Ort, an dem Geschichte gleichermaßen erleb- und mitgestaltbar ist. In den vergangenen zehn Jahren entwickelte sich der Bunker an der Feldstraße zu einem der wichtigsten Kulturorte der Stadt. Schon jetzt beherbergt das Betongebäude eine breite Spanne von Kreativbetrieben: Diese reichen u. a. von Agenturen, Künstlerformationen, dem Musikhändler Just Music, über Musikclubs wie das Übel & Gefährlich und den resonanzraum, das Online-Radio ByteFM bis hin zum SAE Institute Hamburg. Gerade diese Vielfalt und die wertvollen Kontakte sind für die junge Musikszene Hamburgs so reizvoll, weiß Vaseema Hamilton, Direktorin für Business Development & Creative Careers in der BIMM Group: „Auf dem Reeperbahn Festival, auf dem wir seit vier Jahren Showcases präsentieren, haben wir enge Verbindungen zur Hamburger Musikindustrie aufgebaut. Mit dem neuen College im Bunker erfüllen wir uns jetzt einen Traum. Unsere Studierenden werden mitten im Geschehen sein!“ 

Auf rund 250 Quadratmetern errichtet das BIMM Institute Hamburg aktuell Seminar- und Proberäume mit modernster Ausstattung von Orange, Marshall und Fender, sowie ein modernes Mac-Lab. Damit soll nicht nur eine kreative Arbeitsatmosphäre geschaffen, sondern auch ein Impuls für die Ansiedlung kreativer Köpfe aus ganz Europa gesetzt werden. „Das Einzigartige am BIMM Institute Berlin ist die Internationalität des Colleges, die von Schlagzeugern aus Italien über Sänger aus Skandinavien reicht. Durch die enorme Vielfalt ist BIMM für mich zur neuen Heimat geworden!“, so Gunnar van der Stelt, Gitarren-Student am BIMM Berlin, wo aktuell rund 200 Musiker*innen und Musikbegeisterte aus 27 Ländern studieren.

Auf den Open Days im „Nochtspeicher“ stellt sich das BIMM Institute Hamburg monatlich vor. Interessierte haben am 24. März die Gelegenheit, sich über das College zu informieren. Details unter:  www.bimm-institute.de/hamburg.

Das British and Irish Modern Music Institute (BIMM) ist Europas größter und am besten vernetzter Anbieter für musikalische und musikwirtschaftliche Ausbildung. Nach dem erfolgreichen Aufbau von fünf Colleges in Großbritannien und einem in Irland, eröffnete die BIMM Group zunächst im Oktober 2015 ein College in Berlin, das aktuell 202 Student*innen mit 27 unterschiedlichen Nationalitäten zählt, und ab Oktober 2018 nun auch eins am Standort Hamburg. Alle BIMM Institute zusammen, zählen über 6.500 Student*innen. Das Lehrangebot umfasst die Disziplinen Gitarre, Bass, Schlagzeug, Gesang, Songwriting, Musikproduktion und Musik-Business.  An allen BIMM Colleges haben die Studierenden unmittelbaren Kontakt zur Musikwirtschaft: durch Gastvorlesungen und Masterclasses, Semesterabschluss-Konzerte, den jährlich an jedem Standort erscheinenden BIMM-Alben sowie durch Praktika und Hospitationen.

Einige der größten Künstler*innen unserer Zeit haben auf diesem Weg ihr Wissen an die BIMM Studierenden weitergegeben, darunter Chad Smith (Red Hot Chili Peppers), Chuck D (Public Enemy), Graham Coxon (Blur), Rufus WainwrightLemmy (Motörhead), Marky Ramone, Michael Eavis (Glaston-bury Festival), Paul Weller (The Jam), Ray Davies (The Kinks), Brian May (Queen) oder Alan McGee (Creation Records). In Berlin waren bisher unter anderem zu Gast: Peaches, Thurston Moore, We Are Scientists, Beatles- und Stones-Produzent Glyn Johns oder Divinity Roxx, die Bassistin von Beyoncé.

Ab Oktober 2018 wird das Angebot an beiden deutschen Standorten dreijährige Bachelorstudiengänge (Hons) sowie einjährige Zertifikatskurse umfassen.